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Boxen
Boxen gehört zu den ältesten Sportarten überhaupt. In einem etwa 7000 Jahre alten sumerischen Tempel findet sich eine Darstellung boxender Männer. Bei den Ägyptern war der Boxkampf bereits vor fast 5000 Jahren bekannt. In China blickt das Boxen ebenfalls auf eine sehr lange Tradition zurück (Chuan Fa - Das chinesische Boxen). Die Griechen haben schon in früher Zeit den Boxkampf gepflegt und räumten ihm in ihren Leibesübungen einen wichtigen Platz ein. Seit den 23. antiken Olympischen Spielen (688 v.Chr.) befand sich Boxen im Wettkampfprogramm. In der Ilias beschreibt Homer einen Boxkampf. So zieht sich diese Art des Sports bis in unsere Zeit und erfreut sich gerade jetzt wieder immer größerer Beliebtheit. Man kann daran schon ersehen, dass es offenbar ein Naturtrieb des Menschen ist, seine Kräfte mit anderen messen zu wollen.
Ich schreibe das nur alles, weil immer wieder Eltern eher besorgt
fragen, ob es denn für ihre Kinder gut sei, einen Kampfsport zu erlernen
und ob sich nicht gerade durch dieses erlernte Man sollte den Kampfgeist der Kleinen rechtzeitig in geordnete Bahnen lenken. Man kann das "Prügeln" durch eine gute Kampfsportausbildung kultivieren und "ausleben". Wer ständig in der Sporthalle seine Kräfte messen kann und weiß, was in seinen Fäusten steckt, wird im allgemeinen bei sich bietender Gelegenheit eher Zurückhaltung üben und sich dann höchstens noch leicht widerwillig verteidigen. Von dem Wert den eine Kampfsportausbildung für ein Mädchen hat brauche ich hier nicht extra erwähnen. Durch das selbstbewusste Auftreten einer Kampf erprobten jungen Dame werden mögliche Täter von vornherein abgeschreckt.
Autor - Schuerz Harald |