
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Entstehung des Jujitsu Teil 2
Im Chinomaki, gaben die Meister der Kito Schule ihren Schülern Urkunden. Diese beinhalteten den Leitfaden wie man die Kampfkunst zu unterrichten hat. Diese geschriebenen Dokumente gehen auf das Jahr 11 des Kuabun (1671) zurück. Demzufolge gab es einen gewissen Fukuno, der die waffenlosen Künste studierte. Er war so gut, das er sich gegen viel größere Gegner durchsetzen konnte. Zu Beginn war die Kampfkunst nicht sehr weit verbreitet, aber es gab zwei Schüler, die für die Verbreitung sorgten. Jeder von ihnen gründete seine eigene Schule: Miura und Terada. Miuras Kunst nannte sich Wa, welches dem Yawara entspricht. Teradas Kunst nannte sich Ju, welches dem Jujitsu entspricht. Die Zeit in der Fakuno erfolgreich war, wird in vorbezeichneter Urkunde nicht beschrieben. Es scheint aber noch ein anderes Dokument zu geben welches vor dem 11. Jahr Fakunos (1671) entstand. Das Buch " Owari Meisho Dzue bezieht sich auch auf Chingempin, der angeblich aus Koriken in China kam und im Rahmen der Unruhen während der Ming Dynastie in Japan landete. Er wurde vom Prinzen von Owari aufgenommen und starb dort im Alter von 85 Jahren im Jahre 1671. Dies bezeugt sein Grabstein in Kenchuji (Nagoya). Im gleichen Buch wird davon berichtet das dieser Chingempin in Kokushoji lebte, zusammen mit den drei Kriegern Fukuno, Isogai und Miura. Es wird berichtet, Chingempin habe ihnen davon erzählt es gäbe in China eine Kampfkunst, die durch die Anwendung von Druck jeden Gegner kontrollierbar mache. Er sagte es sei eine sehr natürliche Kampfkunst. Nach dem die drei Krieger diese Kunst erforscht hatten gründeten sie die Kito Ryu Schule. Es wird davon berichtet im Buch "Sen Tetsu So Dan" gäbe es verläßliche Informationen über die Geburt von Chimgempin. Man spricht vom Geburtsjahr 1587, dem 15. Jahr der Banreki Era entsprechend des chinesischen Kalenders. Diese Information beruht auf einem engem Verhältnis zu einem Priester namens Gensei im zweiten Jahr von Manju (1659), während seiner Zeit in Nagoya. Die beiden veröffentlichten einige Gedichte unter dem Namen "Gen Gen Sho Washu". Ein anderes Buch mit dem Titel "Kiyu Sho Ran" wird berichtet das Chingempin im zweiten Jahr der Manji Zeit (1659) nach Japan gekommen sei. Hier wird auch wieder vom berühmten chinesischen Schüler Sunsui berichtet, der nach dem Fall der Ming-Dynastie (1659) nach Japan gekommen sei. Hierauf beruhend, ist es wahrscheinlich, das Chingempin kurz nach dem zweiten Jahr der Manji Zeit nach Japan kam. Das würde heißen, das Bujutsu Rusoroku, welches von Miura entwickelt wurde, könnte angezweifelt werden. Es gab aber noch andere Umstände die auf die Entstehung des Jujitsu und auf unterschiedliche Schulen hinweisen. Ein Hinweis aus der Yoshin Ryu Schule lautet wie folgt: Miura Yoshin, ein Magasaki Doktor aus Hizen gründete die Schule. Diese Schule war sehr erfolgreich zu Beginn der Sogunato Ära im Tokugawa. Man glaubte, viele Krankheiten dieser Zeit wären das Ergebnis von der gleichzeitigen Nutzung von Körper und Geist. Er entwickelte einige Jujitsu Methoden zusammen mit einigen anderen Medizinstudenten. Sie entwickelten 21 Angriffe, später noch einmal 51. Nach seinem Tod gründeten seine Schüler zwei weitere Schulen. Die eine nannte sich Yoshin Ryu mit Bezug auf Meister Yoshin und die andere bezeichnete sich als Miura Ryu, ebenfalls zu Ehren des Meisters. Das folgende Dokument heißt Tenjin Shinjoryu Taiiroku. Es berichtet von einem Gespräch zwischen Iso Mataemon, dem Gründer der Tenshin ShinyoRyu und einem seiner Schüler, namens Terasaki. Die Entstehung des Jujitsu wird wie folgt beschrieben: Es gab einen Arzt namens Akiyama aus Nagasaki. Dieser ging nach China um dort Medizin zu studieren. Er lernte dort die Kunst des Hakuda. Hakuda war eine vornehmlich schlagende Kunst. Akiyama lernte drei Hakuda Methoden und 28 Formen der Wiederbelebung. Nach Japan zurückgekehrt unterrichtete er diese Künste. Aber sein Wissen war nicht sehr groß und die Schüler begannen sich schnell zu langweilen. Durch diesen zustand war Akiyama sehr verletzt. Er begab sich in den Tenshin Schrein Tempel und meditierte dort über 100 Tage. Hier entwickelte er 303 Versionen seiner Kampfkunst. Eines Tages, während eines Schneesturms betrachtete er einen mit Schnee bedeckten Baum, der sich von einer Tanne unterschied. Die Tanne widersteht und bricht dann durch die schwere Last. Doch dieser Baum war anders, er gab der Last nach und überstand so die große Belastung. Er übertrug dieses Prinzip auf seine Kampfkunst und änderte seine Einstellung grundsätzlich. In China gab es eine ähnliche Kampfkunst, genannt Kenpo. Hierüber wird im Buch mit dem Titel Kikoshinsho berichtet. Wir müssen Chingempin zugestehen das Kenpo nach Japan gebracht zu haben. Man kann davon ausgehen das Chingempin ein sehr fähiger Mann war, doch dies bezog sich offenbar mehr auf seine literarischen Qualitäten und seine Veröffentlichungen mit dem Priester Gensei unter dem Namen Geugenshowashiu. In ihren Schriften gingen die beiden nie auf die Kampfkünste ein. Darüber hinaus könnten die Japaner das Kenpo auch durch Bücher wie Bubishi und/oder Kikoshino gelernt haben. Kito Ryu - es wird berichtet Terada Kanemon habe die Schule gegründet. Obwohl diese Schule in einer Periode sehr erfolgreich war, taucht sie in keinerlei wichtigen Aufzeichnung auf. Aber wir können behaupten, dass von der Blütezeit nicht viel übrig blieb, speziell nach Fakuno. Wichtige Lehrer dieser Schule die besonders zu erwähnen sind: Yoshimura, Hotta, Takono, Gamo, Imabori und später Takenaka, Noda, libuko, Yoshida und Motoyama. Kushi Ryu - Gegründet von Inugam Nagakatsu. Sein Enkel Inugami Nagayashu, besser bekannt als Inugami Gumbei wurde durch die von ihm entwickelte Kunst berühmt. Er wird auch als Begründer des Kushinryu bezeichnet. Das Kitoryu und das Kushinryu sind sehr ähnlich. Wichtige Namen aus dieser Schule: Ishino, Tsukamato und Eguchi. Sekigushi Ryu - Sekigushi war der Begründer einer anderen Schule, die nach seinem Namen benannt wurde. Er hatte drei Söhne. Alle drei wurden berühmt durch ihre Fähigkeiten. Shibukawa lernte die Kunst von seinem ersten Sohn Sekigchi Hachirozaemon, welcher eine andere Jujitsu Schule begründete, die später unter dem Namen Shibukawa Ryu bekannt wurde. Sekigushi Jushin ist tatsächlich der Nachfolger des Begründers in der neunten Generation und unterrichtet im Moment in Motomachi, (Hongo) in Tokio. Yoshin Ryu - wie schon vorher bemerkt gibt es in der Yoshin Ryu zwei unterschiedliche Ursprungslinien. Nach ausführlicher Prüfung haben wir erkannt, dass die wahre Ursprungslinie bei Miura Yoshin und Akijama Shirobei liegen. Beide waren von Anfang eng verbunden. Der heutige Repräsentant von Miura Yohniryu ist Totsuka Eibi. Er unterrichtet momentan in Chiba in der Nähe von Tokio. Sein Vater Totsuka Hikosuke starb vor zwei Jahren. Dieser Mann war einer der herausragendsten Meister dieser Schule. Sein Vater Hikoymon war auch sehr berühmt. Er lernte unter der Anleitung von Egami Kanryu. Dieser Mann starb 1795. Einer weiterer berühmter Meister dieser Schule war Hitotsuyanagi Oribe. Tenjin Shinyo Ryu - gegründet von Iso Matemon, der vor 26 Jahren starb. Er war der erste Schüler von Hitosuyanagi Oribe im Yoshinryu. Und danach lernte er Shinno Shinto Ryu. Einer Schule außerhalb des Yoshinryu von Omar Joyemon. Danach bereiste er die unterschiedlichen Regionen des Landes, um seine Kunst bei anderen Meistern zu ergänzen. Abschließend gründete er seine eigene Schule, dass Tenjin Shin Ryu. Diese befand sich in Otamagaike (Tokio). Seine Name war im ganzen Land bekannt und er wurde als einer der Großmeister seiner Zeit angesehen. Sein Sohn hieß Iso Mataichiro und wurde Lehrer in einer Jujitsu Schule, die von den Shogun aus Tokugawa gegründet wurde. Dort wurden unterschiedliche Kriegskünste unterrichtet. Einige berühmte Schüler dieser Schule: Nishimura, Okada, Yamamoto, Matsunaga und Ichikawa. Folgende Systeme wurden dort unterrichtet: Jujitsu, Yawara, Taijutsu, Kenpo, Hakuda und Kogusoko. Es gab unterschiedliche Methoden die zum Erfolg führten, wie z. B. Würfe zu Boden, so dass sich der Gegner nicht mehr frei bewegen konnte, Hebel von Armen, Beinen, oder Fingern, die unglaubliche Schmerzen verursachten. Es gab unterschiedliche Schulen und einige praktizierten alle diese Methoden. In einigen dieser Schulen wurde zusätzlich Kuatsu unterrichtet. Eine andere Übungsform waren die Atemis, was als Schlag und Trittechniken übersetzt werden kann. Diese Techniken sind sehr gefährlich und verfolgen immer das Ziel den Gegner zu verletzten, oder zu töten. Das Kuatsu, die Kunst der Reanimation wurde nur im geheimen gelehrt. Grundsätzlich wurde diese Kunst nur an Schüler weitergegeben, die das restliche Programm bereits mit Erfolg bewältigt hatten. In einigen Schulen mussten die Kuatsulehrer für ihre Lehrtätigkeit bezahlt werden. Die Schüler mussten einen Verschwiegenheitseid leisten. Sie durften nicht einmal ihren Eltern, Brüdern oder Schwestern davon berichten. Es gibt unterschiedliche Kuatsustilrichtungen, die sich stark von einander unterscheiden
|